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Bildungspartnerschaften in Zeiten von Corona

Darstellung von Coronavirus

Foto: pixabay | TheDigitalArtist

Eine Bildungspartnerschaft bedeutet die Begegnung mit außerschulischen Lernorten und Personen und fast immer eine Abwechslung vom schulischen Tagesablauf – beides ist derzeit nur unter erschwerten Bedingungen möglich oder eher weiter unten auf der Liste der dringlichen Aufgaben der Schulen angesiedelt. Gerade jetzt sind die Potenziale, die außerschulische Lernorte etwa in Feldern wie kultureller, historisch-politischer, naturwissenschaftlich-technischer Bildung oder Leseförderung zu bieten haben, besonders wichtig und können sogar Beiträge zur Bewältigung der Situation leisten. Die verschiedenen Bildungseinrichtungen einer Kommune können partnerschaftlich daran mitwirken, dass Horizonte offen bleiben und Blickwinkel geweitet werden. Auch wenn es derzeit auf den ersten Blick luxuriös erscheint, eine Bildungspartnerschaft zu pflegen, werden beim genaueren Hinsehen unterstützende und entlastende Aspekte deutlich: An den außerschulischen Lernorten sind Räumlichkeiten, Konzepte und pädagogisches Personal vorhanden, das Lehrkräften gern zur Seite steht. Außerschulische Lernorte verfügen über Hygienekonzepte und sind für die Durchführung von Projekten vor Ort unter Einhaltung der Infektionsschutzmaßnahmen gewappnet. Viele bieten auch neu entwickelte digitale oder mobile Angebote an.

Die nachfolgenden Hinweise sollen Schulen und ihre außerschulischen Partner bei der Weiterführung ihrer Bildungspartnerschaften unterstützen und nützliche Informationen zusammentragen.


Was ist überhaupt erlaubt?

Die Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern kann im Schuljahr 2020/2021 regulär stattfinden und ausgestaltet werden, sowohl in der Schule als auch an außerschulischen Lernorten. Die jeweils gültigen Regelungen der CoronaSchVO und ihrer Anlage und die standortbezogenen Hygienekonzepte der Schulen sowie der außerschulischen Partner sind zu beachten.

Alle Vorschriften und Regelungen sind auf den Informationsseiten des Schulministeriums veröffentlicht:

Wiederaufnahme eines angepassten Schulbetriebs in Corona-Zeiten zu Beginn des Schuljahres 2020/21

Für Bildungspartnerschaften besonders relevante Passagen finden Sie auf den folgenden Seiten:

  • Regelungen zum Infektionsschutz | S. 1-4
  • Wiederaufnahme von außerunterrichtlichen Angeboten und Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern | S. 16
  • Sportunterricht | S. 14 und 15
  • Musikunterricht | S. 15
  • Ganztags- und Betreuungsangebote in der Primarstufe und der Sekundarstufe I | S. 15 und 16


Weiterführende Links

JeKits reagiert mit flexiblen Angeboten auf Anpassungen im Schulbetrieb:
Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft hat gemeinsam mit der JeKits-Stiftung, der Bezirksregierung Arnsberg und dem Landesverband der Musikschulen NRW ein flexibles Maßnahmenpaket für das Landesprogramm geschnürt. Künftig erhalten die Bildungspartner vor Ort einen größeren Handlungsrahmen, um inhaltlich wie strukturell möglichst flexibel auf die aktuellen Hygiene- und Abstandsregeln sowie die lokalen Gegebenheiten an JeKits-Schulen reagieren zu können.

Hygienekonzept und didaktische Empfehlungen für Naturkundliche Führungen:
Die Autorin Dr. Gertrud Hein von der Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW (NUA) beschreibt in einem 17-seitigen Dokument praxisnah und anschaulich, worauf bei Vorbereitung und Durchführung von Exkursionen unter Covid-19 Bedingungen zu achten ist, um Natur und Landschaft wie gewohnt facettenreich zu präsentieren.

Mit Hygiene-Konzept gegen die Corona-Krise (zdi Nordrhein-Westfalen):
Das zdi-Netzwerk hat mit dem RCS-Center Gelsenkirchen ein Hygiene-Konzept erarbeitet, sodass Experimentier-Kurse im Schülerlabor wieder stattfinden können.

FAQ's zur Wiederaufnahme des Sportbetriebs unter Coronabedingungen:
Der Landessportbund NRW hat Orientierungshilfen und einen Bereich für häufig gestellte Fragen der Sportvereine hinsichtlich der Wiederaufnahme des Sportbetriebs erstellt. Unter "Sportjugend" finden sich Informationen zum Thema "Ganztag".

Empfehlungen zur Durchführung des Sportunterrichts im ersten Schulhalbjahr 2020/2021:
Das Ministerium für Schule und Bildung NRW, die Landesstelle für den Schulsport und der Landessportbund NRW haben Handlungshinweise zum Schulsport unter Corona-Bedingungen mit konkreten Beispielen zu Unterrichtsinhalten zusammengestellt.


Beispiele für Kooperationen mit Theatern

analoge Angebote in der Schule:

  • mobile Theaterstücke
  • Open-Air-Theater: Audiowalks, Theateraufführungen, Stationentheater
  • Workshops (ergänzend zum Präsenzunterricht)
digitale Angebote
  • Workshops live und partizipativ
  • diskursive Formate, z.B. Expert*innengespräche, Lesungen
  • interaktive, digitale Mitmachaufgaben und Tutorials, zukünftig auch mit der App BIPARCOURS
  • Inszenierungsmitschnitte (begleitet durch Theatermitarbeiter*in vor Ort oder digital dazugeschaltet)
  • virtueller Blick hinter die Kulissen (mit unterschiedlichen Schwerpunkten, z.B. wie ein Stück entsteht, Berufe am Theater)
Mit Beginn des neuen Schuljahres können die Angebote um viele bekannte Elemente erweitert werden:

  • Theaterbesuche mit Schülerinnen und Schülern
  • Workshops und Projekttage im Theater
  • Fortbildungen für Lehrkräfte in Theater oder Schule
  • diskursive Formate zu aktuellen Themen
Theater für junges Publikum in Ihrer Nähe finden Sie auf der Webseite des Arbeitskreises der Kinder- und Jugendtheater in Nordrhein-Westfalen. Für individuelle Absprachen stehen die Theater jederzeit zur Verfügung.

Seite zuletzt geprüft und aktualisiert: 26.Oktober 2020

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